Der Vorsitzende der Bundes – und – Nordsenioren der DPVKOM, Manfred Schiller, konnte

am 26. April rund 30 angereiste DPVKOM Senioren zum diesjährigen Seniorentag in der

„Halle 13“ begrüßen.

Unter den Teilnehmern befanden sich auch die ehemaligen Regionalvorsitzenden des RV

Nord, Gerd Kresse und Werner Gutknecht, sowie der amtierende Regionalvorsitzende im RV

Nord Werner Fischer, die von Schiller ebenfalls recht herzlich begrüßt wurden.

Nach der Begrüßung informierte der Seniorenvorsitzende die Anwesenden über Aktuelles

aus dem Seniorenbereich. Besonders ging er dabei auf den bevorstehenden

Bundesseniorentag der DPVKOM vom 28. bis 29. April ein. Er berichtete über die geplante

Änderung in der Zusammensetzung des Bundesseniorenvorstands, dessen Mitglieder

in Zukunft alle auf dem Bundesseniorentag gewählt werden müssen.

Dieser neue, verkleinerte     Vorstand wird seine Sitzungen dann nicht mehr wie bisher in

Thomasberg abhalten, sondern in den verschiedensten Städten.

Dort werden am 2. Tag der Sitzung die ortsansässigen     Ruheständler zu einer Informations –

und – Fragestunde eingeladen.

Diese geplante Änderung fand große Zustimmung bei den Hamburger Seniorinnen und

Senioren.

Schiller wies dann noch auf eine Entschließung hin, die auf dem Bundesseniorentag

verabschiedet werden soll.     In dieser Entschließung geht es darum, dass die Regierungen

des Bundes und der Länder dazu aufgefordert werden, einen vernünftigen und umsetzbaren

Plan aufstellen, um der unaufhaltbaren Altersarmut entgegen zu wirken.

Auch diese Entschließung wurde von den Anwesenden begrüßt.

Der Regionalvorsitzende Werner Fischer berichtete nun über Aktuelles aus den

Postnachfolgeunternehmen.

Bei der Deutschen Post prangerte Fischer an, dass auf der einen Seite die Gehälter der

Vorstandsmitglieder sowie die Dividende deutlich angehoben werden, aber bei den

Beschäftigten der Rotstift angesetzt wird. So sollen nicht betriebsnotwendige Ausgaben

und Personaleinstellungen unterlassen werden.

Bei der Deutschen Telekom wurde unter dem Motto „Einfach anders“ eine erneute

Umorganisation beschlossen.

Bei dieser Umorganisation sollen verschiedene Bereiche, die bisher selbstständig waren,

zusammen gelegt werden. Davon sind gut 15000 Mitarbeiter betroffen die durch diese

Veränderung wieder einmal verunsichert werden.

Aus Sicht der DPVKOM kann es im Interesse der Beschäftigten so nicht weiter gehen.

Es muss endlich Schluss sein mit den ständigen Umorganisationen, so Fischer.

 

Die Postbank wird nun doch nicht verkauft, sondern in die Deutsche Bank reintegriert.

Dadurch, so befürchten wir, wird der Druck auf die Arbeitsplätze der Mitarbeiter deutlich

zunehmen.

Aus diesem Grund wird sich die DPVKOM vorrangig für einen langfristigen Kündigungsschutz

der Postbankmitarbeiter einsetzen.

Auf mehrfachen Wunsch der Hamburger Seniorinnen und Senioren, haben wir einmal eine

Referentin zum Thema „Gedächtnistraining für Senioren“ eingeladen.

Frau Kornelia Schimm, Altenpflegerin und Sozialarbeiterin aus Hamburg, berichtete vom

Problem der Konzentration, gerade bei Menschen höheren Alters.

Es ist erwiesen, dass jeder Mensch in der Lage ist, sich zu konzentrieren. Allerdings gelingt

das nicht jedem gleich gut.

Älteren Menschen fällt die Konzentration besonders dann schwer, wenn die Umgebung

Störungen bereit hält.

Dazu zählen: Lärm, Viele Bewegungen, schlechte Lichtverhältnisse und unbequeme

Sitzgelegenheiten.

Derartige Störungen sollten also von vornherein vermieden werden.

Positiv auf die Konzentrationsfähigkeit wirkt sich Interesse am Thema aus.

Konzentration kann aber auch trainiert werden.

Es gibt da die vielfältigsten Möglichkeiten, wie das Auswendiglernen von verschiedenen

Texten, das Heraussuchen und zählen einzelner Buchstaben aus längeren Texten und vieles

mehr, so Kornelia Schimm.

Da das Thema Gedächtnistraining großen Anklang bei den Seniorinnen und Senioren fand,

werden wir es in unser zukünftiges Seminarprogramm aufnehmen.

Bei Kaffee und Kuchen, wurden noch viele nette Gespräche untereinander geführt, bevor

sich die Teilnehmer zufrieden auf den Heimweg machten.