Mit 30 angereisten Teilnehmern zum diesjährigen Seniorenseminar des RV Nord der

DPVKOM, war das Hotel Fuchs in der Nordheide voll ausgelastet.

Sie wurden vom regionalen Seniorenvorsitzenden Manfred Schiller auf das herzlichste

begrüßt.

Ebenso willkommen geheißen wurden von ihm der neu gewählte Regionalvorsitzende Nord

Werner Fischer, sowie der ehemalige Bundesseniorenvorsitzende Günter Weidig.

Im Anschluss stellte Schiller den Flyer „Zehn gute Gründe, warum ich auch im Ruhestand

Mitglied in der DPVKOM bleiben sollte“ vor.

Er hob besonders unseren guten Rechtsschutz hervor. Des Weiteren betonte er auch den

Einsatz der DPVKOM für eine gute Rente und Versorgung.

Schiller erklärte, dass dieser Flyer mittlerweile eigentlich „ 11 gute Gründe „ heißen müsste,

da das Krankenhaustagegeld unserer Freizeitunfallversicherung ab dem 01.01.2017 für

Seniorinnen und Senioren sowie langjährige Mitglieder (25 Jahre) von 10 auf 20 Euro

täglich erhöht wird.

Dieser Flyer eignet sich besonders gut als Beilage zu Geburtstagsgrüßen für Renten – und –

Pensionsnahe Jahrgänge, aber auch zur Kontaktaufnahme mit künftigen Seniorinnen und

Senioren, so Schiller.

Er bat alle Anwesenden in ihrem Bereich dafür zu sorgen, dass dieses Druckstück, sowie

unsere anderen Broschüren auch genutzt werden und nicht in den Regalen der

Geschäftsstellen verstauben.

Bevor mit einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer begonnen wurde, verteilte Schiller

noch Fragebogen , in denen sie die Seniorenarbeit bewerten und Anregungen und Wünsche

für die zukünftige Seniorenarbeit äußern können.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen informierte der Regionalvorsitzende Werner Fischer

über die Gefahren, die das Surfen im Internet mit sich bringen kann.

Besonders warnte er vor Würmern, Viren und Trojanern.

Deshalb sollte jeder auf seinem Rechner ein Antivirenprogramm installieren. Und das bevor

man zum ersten Mal ins Internet geht.

Antivirenprogramme gibt es viele, kostenlose und kostenpflichtige.

Fischer sagte, egal für welches man sich entscheidet, wichtig ist, dass man überhaupt solch

ein Programm hat.

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es zwar nicht, aber man kann es den digitalen

Schädlingen sehr schwer machen, Schaden auf dem Computer anzurichten.

Sicherheit bedarf regelmäßiger Kontrollen der Sicherheitseinstellungen. Genau so wichtig

sind auch aktuelle Updates des Betriebssystems und der Antivirenprogramme.

Besondere Vorsicht ist aber auch geboten, beim Herunterladen von Software und

dem Öffnen von E- Mail Anhängen unbekannter Absender, so Fischer.

In geselliger Runde bei dem einen oder anderen Gläschen klang der erste Seminartag spät

am Abend aus.

Am nächsten Morgen berichtete Herr Wolfgang Wieschenkämper, Vorsitzender der Senioren

der Deutschen Steuer Gewerkschaft über Wohnformen im Alter.

Folgende Wohnformen gibt es:

Eine Wohngemeinschaft, das Mehrgenerationenhaus, das eigene Heim und das

Seniorenheim.

Wenn man sich entscheidet, wie man im Alter wohnen will, gilt es 3 Schritte zu beachten.

Schritt 1 : Informieren Sie sich umfassend.

Schritt 2 : Entscheiden Sie sich für eine Wohn/ Betreuungsform

Schritt 3 : Wählen Sie das beste Angebot aus

Das Wichtigste aber, vorab einen Finanzcheck durchführen.

Und dann mit der ganzen Familie beraten, was finanzierbar ist.

Kriminalhauptkommissar Heinz Walter Johanßon von der Harburger Polizei klärte die

Seniorinnen und Senioren über verschiedene Tricks sowie Schutzmaßnahmen vor

Taschendieben auf.

Taschendiebe beobachten ihre Opfer lange und genau. Sie suchen die körperliche Nähe ,

rempeln ihre Opfer an, bieten übersteigerte Hilfsbereitschaft an oder verwickeln diese mit

fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch.

Sie arbeiten meist in Gruppen. Der erste lenkt das Opfer ab, der zweite stiehlt die Beute und

gibt sie an einen dritten weiter, der damit verschwindet.

So schützt man sich gegen diese Diebe.

An Bargeld und Geldkarten nur das Notwendigste mitnehmen.

Bargeld und Geldkarten am Körper verteilt tragen.

Hand oder Umhängetaschen immer mit dem Reisverschluss nach innen tragen.

Handtaschen stets geschlossen halten und nie unbeaufsichtigt lassen.

Achten sie im Gedränge noch stärker auf ihre Wertsachen.

Sollte es doch einmal zu einem Diebstahl kommen, rufen Sie sofort die Polizei unter der

Rufnummer 110 an.

Am Nachmittag machte sich die Gruppe mit dem Heideshuttle auf den Weg nach Undeloh.

Dort besichtigten die Seniorinnen und Senioren das Heideerlebniszentrum.

Diese Erlebniszentrum macht die Heide begreifbar. Es ist eine Ausstellung zum Anfassen,

Ausprobieren und Mitmachen.

An bereitgestellten Proben kann jeder probieren wie sich Moor, Sand oder Heidekraut

anfühlen.

Über Lautsprecher hört man Geräusche, die das Moor von sich gibt oder wie es sich anhört,

wenn Regen oder Wind durch die Heide oder auf das Moor prasseln.

Bei einem leckeren Stück Buchweizentorte und Kaffee wurden noch viele nette Gespräche

geführt, bevor es mit dem Heideshuttle zurück nach Handeloh ging.

Am Morgen des letzten Seminartages berichtete Werner Fischer von der Post.

In der Verbundzustellung sieht es zur Zeit so aus, dass ein Zusteller täglich bis zu 108 Pakete

und die Briefpost zustellen muss.

Bei der DHL Delivery müssen täglich ca. 280 Pakete zum Mann bzw. zur Frau gebracht

werden. Im Starkverkehr sollen bis täglich 400 Pakete werden.

Laut Herrn Gehrdes wurde im Jahr 2015 ein Gewinn von ca. 3 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Im Jahr 2020 sollen es dann 5 Milliarden sein.

Kurt Scherff, stellvertretender Bundesseniorenvorsitzender, gab einen Abriss über die

derzeitige Pflegesituation bis Ende 2016, um alle Teilnehmer auf den gleichen Wissensstand

zu bringen.

Scherff setzte das Programm fort mit den Neuerungen der Pflegeneuordnungsgesetze 2 und

3, die ab dem 01.01.2017 in Kraft treten.

Dann stand Kurt Scherff selbstverständlich noch für Fragen zu diesem Thema den

Anwesenden zur Verfügung.

In der abschließenden Seminarbesprechung äußerten sich die Seminarteilnehmer

überwiegend positiv über das Seminar und die Seniorenarbeit der DPVKOM.

Themen von der Polizei, über Wohnformen im Alter und Aktuelles von den

Postnachfolgeunternehmen sollten ausführlicher behandelt werden, wünschten sich

manche.

Diese Wünsche werden wir selbstverständlich bei unseren nächsten Seminaren

berücksichtigen.

Auch der Wunsch nach an der Kleidung zu tragenden Namensschildern wird

Berücksichtigung finden.

Nach Auswertung der Fragebogen wurde die Seniorenarbeit der DPVKOM mit der

Durchschnittsnote 1,3 bewertet.

Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und ich möchte mich hiermit bei allen

bedanken, die sich aktiv an der Seniorenarbeit beteiligen.

Bedanken möchte ich mich auch bei allen Teilnehmern an diesem Seminar für ihre rege

Beteiligung und ihre Diskussionsbeiträge.

Im Frühjahr 2017 beginnen wir mit den Planungen für das nächste Seniorenseminar, auf das

ich mich schon jetzt sehr freue.

Manfred Schiller